Produktfotos mit Spiegelung

Immer häufiger finden wir in Katalogen und Onlineshops Produktabbildungen, die nicht einfach nur freigestellt eingesetzt, sondern auf einem spiegelden Untergrund fotografiert wurden. Dabei läuft die Spiegelung weich in den weißen Hintergrund aus.
Der Vorteil: Die Produkte erscheinen so deutlich hochwertiger.

Wir unterscheiden zwei Verfahren zur Erzeugung der Spiegelung:

Fotografische Spiegelung auf einer spiegelnden Untergrundfläche

Hierzu wird das Produkt auf einer geeigneten spiegelnden Fläche platziert. Das Material des Untergrunds muss dazu absolut glatt und sauber sein und eine stark glänzende Oberfläche haben. Kleinste Kratzer, Unebenheiten oder matte Oberflächen wären in der Aufnahme gut sichtbar und würden nicht zu einem optimalen Ergebnis führen.

Um den hochwertigen Eindruck zu erzielen, muss das Produkt in jedem Fall noch freigestellt werden. Damit die Spiegelung dann auch weich in den Hintergrund ausläuft, wird in der anschließenden Bildbearbeitung ein Verlauf über die Spiegelung gelegt. Hier lässt sich dann auch genau steuern wie stark und intensiv die Spiegelung sein soll. Ebenso kann die Länge des Verlaufs (und damit der Spiegelung) bestimmt werden. Das ist im Wesentlichen eine Geschmacksfrage und auch produktabhängig. Manche Kunden bevorzugen sehr zarte, leichte Spiegelungen mit einem langen Verlauf, andere wünschen eine Spiegelung mit kurzem Verlauf von 100% nach 0% Tonwert.

Bei kleineren Produkten ist diese Vorgehensweise meist unproblematisch. Je größer die Ausmaße des Produkts sind, desto schwieriger wird es, eine geeignete, hochglänzende Untergrundfläche zu finden. Dazu kommt, dass schwere Fotomuster die Spiegelfläche beschädigen und verkratzen können. Daher bietet es sich bei Produktaufnahmen von besonders großen Objekten die Spiegelung nachträglich in der Retusche zu erzeugen.

Produktfotografie auf Spiegelfläche

Künstliche Spiegelung in der Post-Produktion / Bildbearbeitung

Der Schwierigkeitsgrad bei der Erzeugung einer künstlichen Spiegelung hängt vor allem vom Produkt selbst ab und vom Aufnahmewinkel. Bei einem frontal fotografierten, relativ flachen Produkt ist es relativ einfach, eine Spiegelung durch "Ankontern" zu erzeugen.

Dazu wird das freigestellte Produktfoto kopiert und, um 180 Grad gedreht, unten angesetzt. Diese Technik funktioniert jedoch nur bedingt gut, wenn der Aufnahmewinkel so gewählt wird, dass das Produkt dreidimensional, also auch in seiner Tiefe aufgenommen wird. In diesem Fall muss die Spiegelung durch Bildmontage aus einzelnen Teilen zusammengefügt werden, so dass diese exakt an die Produktaufnahme angesetzt werden. Je komplexer die Form des Produktes, desto aufwendiger ist die Retuschearbeit für die künstliche Spiegelung.

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